Begeisterter
Applaus für Choralgesang
Von Bernhard
Szepek
Woltersdorf.
Unter dem Titel „Ein feste Burg“ konnte das musikinteressierte Publikum am vorigen Freitag in der Woltersdorfer St. Michael-Kirche Lutherchoräle in ihrer Zeit und in barocker betrachtung genießen. Der Projektchor "Wolle" und ein Instrumentaltrio mit Querflöte, Violine und einem Fagott als edel klingendes Bassinstrument brachten, unter der Leitung von Karsten Drewing, a-capella-Kompositionen des 16. und Triosonaten des 17. Jahrhunderts zu Gehör. Hervorragend dargeboten der Titel-Choral: Die erste Strophe srahlend einstimmig mit der Musik von Martin Luther und danach als Choralbearbeitung am Cembalo von Johann Gottlieb Walther (1684-1748) und als Komposition für zwei Stimmen "Zwiegesang", von Caspar Othmayr (1515-1553). Damit nicht genug: drei- und vierstimmig ging es weiter, mit Kompositionen des 16. Jahrhunderts. Gekrönt wurde das Ganze durch die meisterlich interpretierte barocke Choralkantate von Franz Tunder (1614-1667). Den Abschluss bildete ein Choral von Dietrich Buxtehude. Sakrale Musik, die echte Freude und innige Heiterkeit verbindet. Eine Zuhörerin, Iris Martin, selbst Chorsängerin, lobte das harmonische Ensemble der Einzelstimmen des Choralgesanges in dieser Aufführung. Begeisterter Applaus wurde mit einer Zugabe belohnt.
Märkische
Oderzeitung vom 9.3.2010
Liebeslieder
in der Schlosskirche
Exzellentes
Konzert begeisterte das Publikum in Schöneiche
Von Bernhard
Szepek
Schöneiche.
„Plaisir d’amour“, die schönsten Liebeslieder aus alter Zeit, so lautet das
Motto des Konzerts, das Musikfreunde am Freitagabend in der Schlosskirche in
Schöneiche erleben konnten.
Der aus dem
Rheinland stammende Bassbariton Karsten Drewing, der vielen in der Region auch
als Leiter der Woltersdorfer Chorgemeinschaft ein Begriff ist, entführte die
Zuhörer musikalisch in die Zeit vor mehr als fünf Jahrhunderten. Am Freitag
wurde Drewing am Flügel souverän von Dmitrij Milto begleitet, einem Pianisten,
der in einer Minsker Musikerfamilie geboren wurde.
Das in
Schöneiche gebotene Repertoire hört man ansonsten in Konzertsälen eher selten.
Die Melodien tiefer Liebessehnsucht, die aus dem Mittelalter überliefert sind,
wurden von den Liedkomponisten Ludwig Senfl, Heinrich Isaak, Hans-Leo Hassler,
John Dowland u.a. kunstvoll veredelt und sind mittlerweile zu Evergreens
geworden.
Einige
kennt man als Chorsätze, was Chorsänger im Publikum besonders interessierte.
Emotionaler
Höhepunkt war die Darbietung von Dowlands „Time stands still“ und Isaaks „Innsbruck,
ich muß dich lassen“. Eine Konzert-Besucherin fühlte sich, wie sie im Anschluss
an die Veranstaltung erzählte, von diesem Gesang sogar wie in Seide gehüllt.
Der Abend
war ein Hörerlebnis, wovon nicht zuletzt der lange und herzliche Applaus
sprach, mit dem die Interpreten belohnt wurden.
Märkische Allgemeine Zeitung Brandenburg am 19.10.2009
KULTUR: Botschafter der
Operette
Pritzerbe erlebte einen unvergesslichen Abend mit dem Extra-Chor
PRITZERBE -
„Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“ war das Programm betitelt. Werbung war
kaum nötig. Die Mund-zu-Mund-Propaganda reichte aus, um den Saal bis auf den
letzten Platz zu füllen. 160 Zuhörer erlebten am Freitag einen Abend voller
musikalischer Höhepunkte aus dem schier unerschöpflichen Reservoir der
schönsten Operettenmelodien. Unterstützt wurde der Extra Chor von der
Sopranistin Sonja Pitsker und Christina Hanke-Bleidorn am Klavier.
Klare Artikulation, saubere Intonation: Die Sänger des
Extra-Chors sind sehr gut aufeinander eingestimmt. Sie steigerten sich von
Titel zu Titel. Schwarz gekleidet mit orangefarbenem Halstuch oder Krawatte als
Markenzeichen wiegten sie sich im Takt zu „An der schönen blauen Donau“ von
Johann Strauss, begeisterten mit dem „Glühwürmchen-Idyll“ von Paul Lincke und
liefen zur Höchstform auf mit einem Medley aus „Im Weißen Rössl“ von Rolf
Benatzky und Robert Stolz. Begeistert klatschte das Publikum mit. .................... „Wir wollen Botschafter der Operette sein“, erklärte Karsten
Drewing das Ziel.
.................... Karsten Drewing zeichnete nicht nur für die Idee und die
Gesamtleitung verantwortlich. Der Bass-Bariton sang sich offensichtlich auch in
die Herzen der Zuhörer. .................... Mit dem schwungvollen Lied vom „Chiantiwein“ von Gerhard Winkler wollte
sich der Extra-Chor verabschieden. Aber ohne Zugaben ließ das Publikum die
Sänger nicht gehen. Der Jägerchor aus dem „Freischütz“ und „Mr. Sandman“ waren
der Lohn für beharrliches rhythmisches Klatschen. (Von Ann Brünink)
Märkische Oderzeitung am 17.03.2009
Der Chor war eine Stimme Glanzvolle Aufführung des Projektchors „Wolle“ in der
Woltersdorfer St. Michael Kirche
Von Christian Große
Woltersdorf. Mit großen Erwartungen an dieses Konzert betrat
ichdie St. Michael Kirche in Woltersdorf. Denn angekündigt war ein
Konzert unter dem Titel „In principio erat verbum“, „Im Anfang war das Wort“
dargeboten vom Projektchors „Wolle“ mit seinem Dirigenten Karsten Drewing, der
seit Jahren auch die Woltersdorfer Chorgemeinschaft leitet. Auf dem Programm standen Motteten von Josquin des Prés (ca.
1440– 1521) und Jacobus Vaet (1529– 1567). Beide gehören zu den Komponisten der
Frührenaissance, wobei Josquin des Prés
zu seiner Zeit schon ein berühmter Komponist war und die Musik des 16.
Jahrhunderts entscheidend prägte. Zu Beginn Stellte Karsten Drewing den Projektchor vor,
berichtete über Herkunft und Ziel des Ensembles. Drewing hatte es im Frühjahr
2006 gegründet, im Andenken an seinen im Februar 2006 zu früh verstorbenen,
ersten Chorleiter Wolfgang Breitbach. In
seinem Geist erarbeitet der Chor selten aufgeführte kirchenmusikalische Werke
und bringt sie zum Erklingen. In Woltersdorf war nunmehr das 3. Konzertprojekt zu erleben.
widmete sich der Aufgabe, selten aufgeführte Kirchenmusik zur Aufführung zu
bringen, ganz im Sinne von Wolfgang Breitbach. Zum Vortrag kamen überwiegend vertonte biblische Texte, die
in ihrer Reihenfolge im Programm, die Menschwerdung Gottes, das Leiden Jesu
Christi und den Lobpreis Gottes zum Inhalt hatten. Von Anbeginn spürten die Zuhörer die Begeisterung der
Musizierenden. Beeindruckend war auch die harmonische Klangeinheit der 16
Sängerinnen und Sänger mit dem Streichquartett, das sich aus einer Violine,
zwei Violen und einem Violoncello zusammensetzte. Ebenfalls stimmig waren die
einfühlsam gespielten zwei Stücke des Blockflötenquintetts, mit je einer Komposition
von des Prés und Vaet. Die liturgischen Gesänge wurden perfekt und harmonisch
vorgetragen. Das war besonders ergreifend, weil man über 500 Jahre alte
Chormusik so noch nicht live gehört hatte. Vor jedem musikalischen Beitrag wurde dem Publikum die
Übersetzung des lateinischen Textes eindrucksvoll und verständlich vorgetragen,
was die Beziehung zur Musik verstärkte.
Wenn man bedenkt, dass alles auf lateinisch gesungen wurde -
bei ausgezeichneter Textverständlichkeit - und die mittelalterliche Chormusik
nicht zur „leichten“ Musik gehört, wird
einem bewusst, mit welch einem Engagement Chor und Chorleiter dieses Projekt
vorbereitet haben. Das Ergebnis sprach für sich. Das Publikum in Woltersdorf
spendete lang anhaltenden Applaus am Schluss der Veranstaltung, die mit Zugabe
des strahlenden Gloria
Patri et Filio et Spiritui Sancto, dem Schluß des Dominus regnavit von Josquin des
Prés gekrönt wurde. Es wäre schön, wenn sich noch mehr Menschen für diese Musik
begeistern könnten, sie gehört mit zu unserer Geschichte und spricht, wie
einmal mehr das Konzert in Woltersdorf zeigte, auch heute noch besonders an.
„Der Chor war eine Stimme“, bemerkte, ganz zu Recht, ein Besucher zu dieser
glanzvollen Aufführung.
(siehe auch unter "Bilder")
Preußenspiegel vom 5.März 2008
Ein
gelungener Abend
„Von Kopf bis Fuß auf Kino eingestellt“,
mit dieser Information warb am 8. Februar der Pausiner Kulturclub für eine
Veranstaltung, in der dem Publikum eine virtuelle Reise in die Glanzzeit der
Ufa versprochen wurde. Diese Vorstellung wurde für die 53 Gäste zu einem
bewegten und bewegenden Abend, bei dem die unsterblichen Melodien jener Tage,
besonders bei den Älteren, längst vergangene Erinnerungen wieder wachriefen.
Die beiden Künstler, Jan Damitz und Karsten Drewing, verstanden es, mit viel
Einfühlungsvermögen die so gegensätzlichen Ereignisse jener Tage - Glanzzeit
der Ufa und finstere Zeit der deutschen Geschichte - besonders dem jüngeren Publikum
nahe zu bringen, sodass letztlich, innerlich bereichert für alle ein vergnüglicher
aber auch besinnlicher Abend zu Ende ging. ... ... ... Und somit scheint sich die Waldschule in Pausin in
Sachen Kultur zu einer guten Adresse zu entwickeln, die man sich merken sollte.
Dazu dem Pausiner Kulturclub e.V. viel Glück.
Ein begeisterter Gast aus der Prignitz
Rhein-Zeitung vom 28.03.07
Chor bekam
schwierigste Stellen in Griff
Geistliche Musik erklang zum Gedenken an Wolfgang Breitbach
in Niederbieberer Kirche
NIEDERBIEBER. „Ich
singe Dir mit Herz und Mund“ im Satz von Johann Crüger zu Beginn eines Programms
und das triumphale „Halleluja“ aus Händels „Messias“ am Schluß – wie kann amn
eines Kirchenmusikers, der seine Arbeit über Jahrzehnte aus vollem Herzen und
mit ganzer Kraft getan hat, besser gedenken? Eines Musikers zudem, der ein
wahres Motivationsgenie war, der immer wieder junge Leute zum Mittun in seiner
Kirchengemeinde Niederbieber bewegte und über Jahre bei der Stange hielt. Die Rede ist von
Wolfgang Breitbach, dem vor einem Jahr verstorbenen Gründer und Leiter des
Jugendchors Niederbieber. Karsten Drewing, selbst einer der von Breitbach
Mitgerissenen und Geprägten, nahm dessen Todestag zum Anlass, um mit einigen
Werken, die der Chor in seinen frühen Jahren erarbeitet hatte, Erinnerungen zu
wecken. Und schon die Zusammenstellung des Konzertprogramms, das in der
Niederbieberer Kirche zum Klingen gebracht wurde, zeigte noch einmal die große
Leistung des musikalischen Autodidakten Breitbach. Denn kein barocker
Gefälligkeitswohlklang wurde geboten, sondern wahre Kabinettstücke des
ausgehenden Generalbasszeitalters. Schon Johann
Gottlieb Goldbergs Vertonung des zwölften Psalms „Hilf, Herr! Die Heiligen
haben abgenommen“ stellt erhebliche Anforderungen an Chor und Solisten. Ein
ausgefeiltes polyfones Geflecht der Stimmen in den Chorpartien wechselt mit
klaren Strukturen der Rezitative und den weit schwingenden Bögen in Tenor-Arie
und Sopran-/Alt-Duett. Noch deutlicher wird der hohe Anspruch mit Johann
Christoph Altnikols Choralmotette „Befiehl du deine Wege“. Und hier sind es
zunächst die Solo-Partien, die Herausforderungen darstellen. Die strahlende
Sopranistin Tatjana Schwarzkopf, Katharina Aulmann mit ihrem unaufdringlichen
Alt, Jürgen Lichtenthäler mit glasklarem Tenor und natürlich Karsten Drewings
geschulter Bass meisterten alles mit großer Variationsbreite und viel Farbe.
Ausgesprochen knifflig sind aber auch die Chorteile, Übersicht und ständiges
Aufeinanderhören sind erforderlich, bisweilen auch – weil Altnikol die zu
seiner Zeit neuen tonartlichen Verbindungen ausschöpft – die harmonische Stütze.
Die wurdes geliefert von einem kleinen, aber exquisiten Ensemble mit Eberhard
Neumann und Helmut Bohr (Violine), Peter Scholz (Viola), Bettina Schulte
(Violoncello), Uli Friedrich (kontrabass) und Thomas Sorger (Orgel). So
begleitet gelang es dem Chor, auch schwierigste Stellen in den Griff zu
bekommen und zum Strahlen zu bringen. Und keiner der Zuhörer dachte mehr daran,
dass dieser Chor lediglich für dieses Konzert aus Mitgliedern des alten
Jugendchores Niederbieber und einer Projektgruppe aus Berlin zusammengestellt
worden war.
Und als dann noch
die Trompeten (Daniel Ackemann und Jan Klomb) und die Pauke (Jürgen Zimmermann)
in den „Messias“-Schluss einstiegen, konnte Karsten Drewing, initiator,
Vorbereiter, Solist und Dirigent des Konzertes, sicher sein, beste Erinnerungen
geweckt zu haben. Daß das Bedürfnis nach Erinnerung bestand, zeigte die voll
besetzte Kirche. Viele Gemeindeglieder und Freunde von Wolfgang Breitbach und
praktisch der gesamte alte Jugendchor – soweit er nicht sowieso mitwirkte –
hatten die Chance ergriffen, einem Mann Ehre und Anerkennung zu erweisen, der
sehr viel für seine Gemeinde getan hat.
Hans
Werner Pollmann
Die Märkische Oder Zeitung schrieb am 21.Nov. 2006
Schöneiche
Eindrucksvolles Konzert in
der Schlosskirche
Von Bernhard Szepek
Schöneiche. Ein beeindruckendes Konzert haben Musikfreunde am
Sonntagabend in der ausverkauften Schöneicher Schlosskirche erlebt: Die
Sopranistin Tatjana Schwarzkopf und Karsten Drewing am Klavier präsentierten
unter dem Titel „Ich sehe wunderschöne Weiten“ ein ukrainisches und russisches
Liederprogramm.
Beide hier beliebten Berliner
Künstler – Tatjana Schwarzkopf ist wiederholt aufgetreten, Drewing leitet die
Woltersdorfer Chorgemeinschaft – moderierten abwechselnd in guter Stimmung. Der
Deutsche leitete mit russischen Worten ein und die aus der Ukraine, der Stadt
Saporoshje, stammende Solistin führte mit der Übersetzung der Lieder weiter.
Das Leitmotiv der Lieder ist die russische
Weite, das ungebändigte Lebensgefühl der Menschen, Humor, Tradition und Liebe.
Auf Klischees wurde verzichtet. Die feinfühlige Bearbeitung der ukrainischen
Lieder erfolgte für di von 1900 bis 1940 lebende Sängerin Oxana Perusenko, von
der damals die Neuentdeckung und Pflege ukrainischer Volksmusik ausging. Das
ist auch ein Anliegen dieses Konzertprogramms.
Tatjana Schwarzkopf sang perfekt einen
reinen schönen Sopran, der im russischen Liedteil vom poesievollen Vortrag mit
Heimat „Ich sehe wunderschöne Weiten…“ bis zur strahlenden Koloratur in der
anrührenden „Nachtigall“, Musik A. Alebjew, erklang. Die Höhen beherrschte sie
in guter Stimmkultur. Die Klavierbegleitung durch Karsten Drewing war
einfühlsam und balanciert.
Das Publikum dankte mit herzlichem langen
Beifall und Blumen – und die Künstler zeigten sich mit zwei temperamentvollen
Zugaben erkenntlich.
Berliner Chorspiegel Ausgabe März 2005
„Vier Chöre für die Hoffnung“
lautete das Motto unseres Benefizkonzertes für die Opfer der Tsunami-Katastrophe in Südasien. Drei Tage nach der Flutkatastrophe bekam ich einen Anruf von unserem Chorleiter. Karsten Drewing hatte die Idee, mit einigen seiner Chöre ein Benefizkonzert zu veranstalten. Es sollte unseren Möglichkeiten entsprechend ein Beitrag zur Hilfe für die vom Schicksal so gebeutelten Menschen im Flutgebiet sein. Die Vertreter aller angesprochenen Chöre waren sofort begeistert von diesem Vorhaben. So fanden sich zusammen: das Berolina Chorensemble Köpenick, die Chorgemeinschaft Woltersdorf, der Kirchenchor Berlin-Blankenburg und der Telekom Männerchor. Die Organisation konnte beginnen. Noch in der gleichen Nacht entwarf ich das Plakat. Wir hatten nicht viel Zeit und mussten schnell handeln. Als Veranstaltungsort konnte ich bereits am nächsten Tag die St.-Laurentius-Kirche in Alt-Köpenick festmachen. Mit dieser Zusage hatte ich dann die Grundlage, mich intensiv um die Werbung zu bemühen. Ob Rundfunksender oder Zeitungen: Überall fand ich ein offenes Ohr und trotz Redaktionsschluss war da doch noch manches möglich. Da verzeiht man dann auch schlimme Druckfehler! Auch die Verteilung der Plakate war kein Problem – durch die Chöre und in vielen Institutionen und Geschäften. Parallel zu diesen Arbeiten im „Hintergrund“ stellte Karsten Drewing das Programm zusammen. Es konnte natürlich aufgrund des Zeitdruckes „nur“ auf vorhandenes Repertoire zurückgegriffen werden. Interessant wurde das Konzert durch eine sich immer wieder ändernde Zusammenstellung der Chöre. Das Eröffnungslied, der „Gefangenenchor“ aus Nabucco und das abschließende „Dona nobis“ sangen alle Chöre gemeinsam. Das zahlreich erschienene Publikum dankte uns mit großzügigen Spenden. Die ermittelte Summe beläuft sich auf 3841,70 Euro. Das übertraf dann doch unsere Erwartungen und wir sind sehr glücklich über diesen Erfolg. Das Geld wurde dem Diakonischen Werk – Katastrophenhilfe unter dem Stichwort „Seebeben“ überwiesen. Unser besonderer Dank gilt der Leitung der St.-Laurentius-Kirchengemeinde, die unsere Idee auf besondere Weise mitgetragen hat. Wir bekamen nämlich nicht nur die Kirche zur Verfügung gestellt. Es entstanden uns auch für Heizung und Reinigung keine Kosten. Das war der Beitrag dieser Kirche bei unserem Vorhaben. So traurig der Anlass war, konnten wir aber einmal mehr spüren, dass Not eben doch zusammenschweißt. Christine Schmidt