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Märkische Oderzeitung vom 17.3.2010  

Begeisterter Applaus für Choralgesang  
Von Bernhard Szepek  

   Woltersdorf. Unter dem Titel „Ein feste Burg“ konnte das musikinteressierte Publikum
am vorigen Freitag in der Woltersdorfer St. Michael-Kirche Lutherchoräle in ihrer Zeit
und in barocker betrachtung genießen. Der Projektchor "Wolle" und ein Instrumentaltrio
mit Querflöte, Violine und einem Fagott als edel klingendes Bassinstrument brachten,
unter der Leitung von Karsten Drewing, a-capella-Kompositionen des 16. und
Triosonaten des 17. Jahrhunderts zu Gehör.
   Hervorragend dargeboten der Titel-Choral: Die erste Strophe srahlend einstimmig
mit der Musik von Martin Luther und danach als Choralbearbeitung am Cembalo
von Johann Gottlieb Walther (1684-1748) und als Komposition für zwei Stimmen
"Zwiegesang", von Caspar Othmayr (1515-1553). Damit nicht genug: drei- und vierstimmig
 ging es weiter, mit Kompositionen des 16. Jahrhunderts. Gekrönt wurde das Ganze
durch die meisterlich interpretierte barocke Choralkantate von Franz Tunder (1614-1667).
Den Abschluss bildete ein Choral von Dietrich Buxtehude.
Sakrale Musik, die echte Freude und innige Heiterkeit verbindet.
   Eine Zuhörerin, Iris Martin, selbst Chorsängerin, lobte das harmonische Ensemble der Einzelstimmen des Choralgesanges in dieser Aufführung. Begeisterter Applaus wurde mit einer Zugabe belohnt.



Märkische Oderzeitung vom 9.3.2010  

Liebeslieder in der Schlosskirche  
Exzellentes Konzert begeisterte das Publikum in Schöneiche  
Von Bernhard Szepek  

   Schöneiche. „Plaisir d’amour“, die schönsten Liebeslieder aus alter Zeit, so lautet das Motto des Konzerts, das Musikfreunde am Freitagabend in der Schlosskirche in Schöneiche erleben konnten.
   Der aus dem Rheinland stammende Bassbariton Karsten Drewing, der vielen in der Region auch als Leiter der Woltersdorfer Chorgemeinschaft ein Begriff ist, entführte die Zuhörer musikalisch in die Zeit vor mehr als fünf Jahrhunderten. Am Freitag wurde Drewing am Flügel souverän von Dmitrij Milto begleitet, einem Pianisten, der in einer Minsker Musikerfamilie geboren wurde.
   Das in Schöneiche gebotene Repertoire hört man ansonsten in Konzertsälen eher selten. Die Melodien tiefer Liebessehnsucht, die aus dem Mittelalter überliefert sind, wurden von den Liedkomponisten Ludwig Senfl, Heinrich Isaak, Hans-Leo Hassler, John Dowland u.a. kunstvoll veredelt und sind mittlerweile zu Evergreens geworden.
   Einige kennt man als Chorsätze, was Chorsänger im Publikum besonders interessierte. Emotionaler Höhepunkt war die Darbietung von Dowlands „Time stands still“ und Isaaks „Innsbruck, ich muß dich lassen“. Eine Konzert-Besucherin fühlte sich, wie sie im Anschluss an die Veranstaltung erzählte, von diesem Gesang sogar wie in Seide gehüllt.
   Der Abend war ein Hörerlebnis, wovon nicht zuletzt der lange und herzliche Applaus sprach, mit dem die Interpreten belohnt wurden.



Märkische Allgemeine Zeitung Brandenburg am 19.10.2009

KULTUR: Botschafter der Operette
Pritzerbe erlebte einen unvergesslichen Abend mit dem Extra-Chor

PRITZERBE - „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“ war das Programm betitelt. Werbung war kaum nötig. Die Mund-zu-Mund-Propaganda reichte aus, um den Saal bis auf den letzten Platz zu füllen. 160 Zuhörer erlebten am Freitag einen Abend voller musikalischer Höhepunkte aus dem schier unerschöpflichen Reservoir der schönsten Operettenmelodien. Unterstützt wurde der Extra Chor von der Sopranistin Sonja Pitsker und Christina Hanke-Bleidorn am Klavier.
Klare Artikulation, saubere Intonation: Die Sänger des Extra-Chors sind sehr gut aufeinander eingestimmt. Sie steigerten sich von Titel zu Titel. Schwarz gekleidet mit orangefarbenem Halstuch oder Krawatte als Markenzeichen wiegten sie sich im Takt zu „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss, begeisterten mit dem „Glühwürmchen-Idyll“ von Paul Lincke und liefen zur Höchstform auf mit einem Medley aus „Im Weißen Rössl“ von Rolf Benatzky und Robert Stolz. Begeistert klatschte das Publikum mit.
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„Wir wollen Botschafter der Operette sein“, erklärte Karsten Drewing das Ziel.
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Karsten Drewing zeichnete nicht nur für die Idee und die Gesamtleitung verantwortlich.
Der Bass-Bariton sang sich offensichtlich auch in die Herzen der Zuhörer.
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Mit dem schwungvollen Lied vom „Chiantiwein“ von Gerhard Winkler wollte sich der Extra-Chor verabschieden. Aber ohne Zugaben ließ das Publikum die Sänger nicht gehen. Der Jägerchor aus dem „Freischütz“ und „Mr. Sandman“ waren der Lohn für beharrliches rhythmisches Klatschen. (Von Ann Brünink)




Märkische Oderzeitung am 17.03.2009  

Der Chor war eine Stimme

Glanzvolle Aufführung des Projektchors „Wolle“ in der Woltersdorfer St. Michael Kirche  

Von Christian Große  
   Woltersdorf. Mit großen Erwartungen an dieses Konzert betrat ich die St. Michael Kirche in Woltersdorf. Denn angekündigt war ein Konzert unter dem Titel „In principio erat verbum“, „Im Anfang war das Wort“ dargeboten vom Projektchors „Wolle“ mit seinem Dirigenten Karsten Drewing, der seit Jahren auch die Woltersdorfer Chorgemeinschaft leitet.
    Auf dem Programm standen Motteten von Josquin des Prés (ca. 1440– 1521) und Jacobus Vaet (1529– 1567). Beide gehören zu den Komponisten der Frührenaissance, wobei  Josquin des Prés zu seiner Zeit schon ein berühmter Komponist war und die Musik des 16. Jahrhunderts entscheidend prägte.
    Zu Beginn Stellte Karsten Drewing den Projektchor vor, berichtete über Herkunft und Ziel des Ensembles. Drewing hatte es im Frühjahr 2006 gegründet, im Andenken an seinen im Februar 2006 zu früh verstorbenen, ersten Chorleiter Wolfgang Breitbach. In seinem Geist erarbeitet der Chor selten aufgeführte kirchenmusikalische Werke und bringt sie zum Erklingen.
    In Woltersdorf war nunmehr das 3. Konzertprojekt zu erleben. widmete sich der Aufgabe, selten aufgeführte Kirchenmusik zur Aufführung zu bringen, ganz im Sinne von Wolfgang Breitbach.
    Zum Vortrag kamen überwiegend vertonte biblische Texte, die in ihrer Reihenfolge im Programm, die Menschwerdung Gottes, das Leiden Jesu Christi und den Lobpreis Gottes zum Inhalt hatten.
    Von Anbeginn spürten die Zuhörer die Begeisterung der Musizierenden. Beeindruckend war auch die harmonische Klangeinheit der 16 Sängerinnen und Sänger mit dem Streichquartett, das sich aus einer Violine, zwei Violen und einem Violoncello zusammensetzte. Ebenfalls stimmig waren die einfühlsam gespielten zwei Stücke des Blockflötenquintetts, mit je einer Komposition von des Prés und Vaet.
    Die liturgischen Gesänge wurden perfekt und harmonisch vorgetragen. Das war besonders ergreifend, weil man über 500 Jahre alte Chormusik so noch nicht live gehört hatte.
    Vor jedem musikalischen Beitrag wurde dem Publikum die Übersetzung des lateinischen Textes eindrucksvoll und verständlich vorgetragen, was die Beziehung zur Musik verstärkte.     Wenn man bedenkt, dass alles auf lateinisch gesungen wurde - bei ausgezeichneter Textverständlichkeit - und die mittelalterliche Chormusik nicht zur „leichten“ Musik gehört,  wird einem bewusst, mit welch einem Engagement Chor und Chorleiter dieses Projekt vorbereitet haben.
    Das Ergebnis sprach für sich. Das Publikum in Woltersdorf spendete lang anhaltenden Applaus am Schluss der Veranstaltung, die mit Zugabe des strahlenden Gloria Patri et Filio et Spiritui Sancto, dem Schluß des Dominus regnavit von Josquin des Prés gekrönt wurde.
    Es wäre schön, wenn sich noch mehr Menschen für diese Musik begeistern könnten, sie gehört mit zu unserer Geschichte und spricht, wie einmal mehr das Konzert in Woltersdorf zeigte, auch heute noch besonders an. „Der Chor war eine Stimme“, bemerkte, ganz zu Recht, ein Besucher zu dieser glanzvollen Aufführung.

(siehe auch unter "Bilder")




Preußenspiegel vom 5.März 2008

Ein gelungener Abend
 

„Von Kopf bis Fuß auf Kino eingestellt“, mit dieser Information warb am 8. Februar der Pausiner Kulturclub für eine Veranstaltung, in der dem Publikum eine virtuelle Reise in die Glanzzeit der Ufa versprochen wurde. Diese Vorstellung wurde für die 53 Gäste zu einem bewegten und bewegenden Abend, bei dem die unsterblichen Melodien jener Tage, besonders bei den Älteren, längst vergangene Erinnerungen wieder wachriefen. Die beiden Künstler, Jan Damitz und Karsten Drewing, verstanden es, mit viel Einfühlungsvermögen die so gegensätzlichen Ereignisse jener Tage - Glanzzeit der Ufa und finstere Zeit der deutschen Geschichte - besonders dem jüngeren Publikum nahe zu bringen, sodass letztlich, innerlich bereichert für alle ein vergnüglicher aber auch besinnlicher Abend zu Ende ging.  ... ... ...
Und somit scheint sich die Waldschule in Pausin in Sachen Kultur zu einer guten Adresse zu entwickeln, die man sich merken sollte. Dazu dem Pausiner Kulturclub e.V. viel Glück.
Ein begeisterter Gast aus der Prignitz



Rhein-Zeitung vom 28.03.07  

Chor bekam schwierigste Stellen in Griff
 

Geistliche Musik erklang zum Gedenken an Wolfgang Breitbach in Niederbieberer Kirche        

   NIEDERBIEBER. „Ich singe Dir mit Herz und Mund“ im Satz von Johann Crüger zu Beginn eines Programms und das triumphale „Halleluja“ aus Händels „Messias“ am Schluß – wie kann amn eines Kirchenmusikers, der seine Arbeit über Jahrzehnte aus vollem Herzen und mit ganzer Kraft getan hat, besser gedenken? Eines Musikers zudem, der ein wahres Motivationsgenie war, der immer wieder junge Leute zum Mittun in seiner Kirchengemeinde Niederbieber bewegte und über Jahre bei der Stange hielt.
    Die Rede ist von Wolfgang Breitbach, dem vor einem Jahr verstorbenen Gründer und Leiter des Jugendchors Niederbieber. Karsten Drewing, selbst einer der von Breitbach Mitgerissenen und Geprägten, nahm dessen Todestag zum Anlass, um mit einigen Werken, die der Chor in seinen frühen Jahren erarbeitet hatte, Erinnerungen zu wecken. Und schon die Zusammenstellung des Konzertprogramms, das in der Niederbieberer Kirche zum Klingen gebracht wurde, zeigte noch einmal die große Leistung des musikalischen Autodidakten Breitbach. Denn kein barocker Gefälligkeitswohlklang wurde geboten, sondern wahre Kabinettstücke des ausgehenden Generalbasszeitalters.
    Schon Johann Gottlieb Goldbergs Vertonung des zwölften Psalms „Hilf, Herr! Die Heiligen haben abgenommen“ stellt erhebliche Anforderungen an Chor und Solisten. Ein ausgefeiltes polyfones Geflecht der Stimmen in den Chorpartien wechselt mit klaren Strukturen der Rezitative und den weit schwingenden Bögen in Tenor-Arie und Sopran-/Alt-Duett. Noch deutlicher wird der hohe Anspruch mit Johann Christoph Altnikols Choralmotette „Befiehl du deine Wege“.
    Und hier sind es zunächst die Solo-Partien, die Herausforderungen darstellen. Die strahlende Sopranistin Tatjana Schwarzkopf, Katharina Aulmann mit ihrem unaufdringlichen Alt, Jürgen Lichtenthäler mit glasklarem Tenor und natürlich Karsten Drewings geschulter Bass meisterten alles mit großer Variationsbreite und viel Farbe. Ausgesprochen knifflig sind aber auch die Chorteile, Übersicht und ständiges Aufeinanderhören sind erforderlich, bisweilen auch – weil Altnikol die zu seiner Zeit neuen tonartlichen Verbindungen ausschöpft – die harmonische Stütze. Die wurdes geliefert von einem kleinen, aber exquisiten Ensemble mit Eberhard Neumann und Helmut Bohr (Violine), Peter Scholz (Viola), Bettina Schulte (Violoncello), Uli Friedrich (kontrabass) und Thomas Sorger (Orgel). So begleitet gelang es dem Chor, auch schwierigste Stellen in den Griff zu bekommen und zum Strahlen zu bringen. Und keiner der Zuhörer dachte mehr daran, dass dieser Chor lediglich für dieses Konzert aus Mitgliedern des alten Jugendchores Niederbieber und einer Projektgruppe aus Berlin zusammengestellt worden war.
   Und als dann noch die Trompeten (Daniel Ackemann und Jan Klomb) und die Pauke (Jürgen Zimmermann) in den „Messias“-Schluss einstiegen, konnte Karsten Drewing, initiator, Vorbereiter, Solist und Dirigent des Konzertes, sicher sein, beste Erinnerungen geweckt zu haben. Daß das Bedürfnis nach Erinnerung bestand, zeigte die voll besetzte Kirche. Viele Gemeindeglieder und Freunde von Wolfgang Breitbach und praktisch der gesamte alte Jugendchor – soweit er nicht sowieso mitwirkte – hatten die Chance ergriffen, einem Mann Ehre und Anerkennung zu erweisen, der sehr viel für seine Gemeinde getan hat.
                                                                                               Hans Werner Pollmann




Die Märkische Oder Zeitung schrieb am 21.Nov. 2006  

Schöneiche

Eindrucksvolles Konzert in der Schlosskirche  

Von Bernhard Szepek  
   Schöneiche. Ein beeindruckendes Konzert haben Musikfreunde am Sonntagabend in der ausverkauften Schöneicher Schlosskirche erlebt: Die Sopranistin Tatjana Schwarzkopf und Karsten Drewing am Klavier präsentierten unter dem Titel „Ich sehe wunderschöne Weiten“ ein ukrainisches und russisches Liederprogramm.  
   Beide hier beliebten Berliner Künstler – Tatjana Schwarzkopf ist wiederholt aufgetreten, Drewing leitet die Woltersdorfer Chorgemeinschaft – moderierten abwechselnd in guter Stimmung. Der Deutsche leitete mit russischen Worten ein und die aus der Ukraine, der Stadt Saporoshje, stammende Solistin führte mit der Übersetzung der Lieder weiter.  
   Das Leitmotiv der Lieder ist die russische Weite, das ungebändigte Lebensgefühl der Menschen, Humor, Tradition und Liebe. Auf Klischees wurde verzichtet. Die feinfühlige Bearbeitung der ukrainischen Lieder erfolgte für di von 1900 bis 1940 lebende Sängerin Oxana Perusenko, von der damals die Neuentdeckung und Pflege ukrainischer Volksmusik ausging. Das ist auch ein Anliegen dieses Konzertprogramms.  
   Tatjana Schwarzkopf sang perfekt einen reinen schönen Sopran, der im russischen Liedteil vom poesievollen Vortrag mit Heimat „Ich sehe wunderschöne Weiten…“ bis zur strahlenden Koloratur in der anrührenden „Nachtigall“, Musik A. Alebjew, erklang. Die Höhen beherrschte sie in guter Stimmkultur. Die Klavierbegleitung durch Karsten Drewing war einfühlsam und balanciert.  
   Das Publikum dankte mit herzlichem langen Beifall und Blumen – und die Künstler zeigten sich mit zwei temperamentvollen Zugaben erkenntlich.


Berliner Chorspiegel Ausgabe März 2005

„Vier Chöre für die Hoffnung“

lautete das Motto unseres Benefizkonzertes für die Opfer der Tsunami-Katastrophe
in Südasien.
Drei Tage nach der Flutkatastrophe bekam ich einen Anruf von unserem Chorleiter. Karsten Drewing hatte die Idee, mit einigen seiner Chöre ein Benefizkonzert zu veranstalten. Es sollte unseren Möglichkeiten entsprechend ein Beitrag zur Hilfe für die vom Schicksal so gebeutelten Menschen im Flutgebiet sein.
Die Vertreter aller angesprochenen Chöre waren sofort begeistert von diesem Vorhaben. So fanden sich zusammen: das Berolina Chorensemble Köpenick, die Chorgemeinschaft Woltersdorf, der Kirchenchor Berlin-Blankenburg und der Telekom Männerchor. Die Organisation konnte beginnen.
Noch in der gleichen Nacht entwarf ich das Plakat. Wir hatten nicht viel Zeit und mussten schnell handeln.
Als Veranstaltungsort konnte ich bereits am nächsten Tag die St.-Laurentius-Kirche in Alt-Köpenick festmachen. Mit dieser Zusage hatte ich dann die Grundlage, mich intensiv um die Werbung zu bemühen. Ob Rundfunksender oder Zeitungen: Überall fand ich ein offenes Ohr und trotz Redaktionsschluss war da doch noch manches möglich. Da verzeiht man dann auch schlimme Druckfehler! Auch die Verteilung der Plakate war kein Problem – durch die Chöre und in vielen Institutionen und Geschäften.
Parallel zu diesen Arbeiten im „Hintergrund“ stellte Karsten Drewing das Programm zusammen. Es konnte natürlich aufgrund des Zeitdruckes „nur“ auf vorhandenes Repertoire zurückgegriffen werden. Interessant wurde das Konzert durch eine sich immer wieder ändernde Zusammenstellung der Chöre. Das Eröffnungslied, der „Gefangenenchor“ aus Nabucco und das abschließende „Dona nobis“ sangen alle Chöre gemeinsam.
Das zahlreich erschienene Publikum dankte uns mit großzügigen Spenden. Die ermittelte Summe beläuft sich auf 3841,70 Euro. Das übertraf dann doch unsere Erwartungen und wir sind sehr glücklich über diesen Erfolg.
Das Geld wurde dem Diakonischen Werk – Katastrophenhilfe unter dem Stichwort „Seebeben“ überwiesen.
Unser besonderer Dank gilt der Leitung der St.-Laurentius-Kirchengemeinde, die unsere Idee auf besondere Weise mitgetragen hat. Wir bekamen nämlich nicht nur die Kirche zur Verfügung gestellt. Es entstanden uns auch für Heizung und Reinigung keine Kosten. Das war der Beitrag dieser Kirche bei unserem Vorhaben.
So traurig der Anlass war, konnten wir aber einmal mehr spüren, dass Not eben doch zusammenschweißt.                                                                          Christine Schmidt